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 agd-in-erklaerungsnot/
LOCATION:AWO-Keller Backnang,, Aspacher Straße 32, Backnang
SUMMARY:Vortrag und Diskussion Jagd in Erklärungsnot
DESCRIPTION;ALTREP="data:text/html,%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragrap
 h%22%3EDie%20untrennbare%20Verkn%C3%BCpfung%20des%20Jagdrechts%20mit%20de
 m%20Eigentum%20an%20Grund%20und%20Boden%2C%20aber%20auch%20die%20Erkl%C3%
 A4rung%20der%20Jagd%20zum%20Allgemeininteresse%20hat%20den%20Jagdaus%C3%B
 Cbungsberechtigten%20immer%20wieder%20die%20M%C3%B6glichkeit%20verschafft
 %2C%20sich%20bei%20%E2%80%9Eunerw%C3%BCnschten%20%C3%84nderungen%E2%80%9C
 %20auf%20eine%20verfassungsrechtlich%20nicht%20begr%C3%BCndbare%20Einschr
 %C3%A4nkung%20des%20Jagdrechts%20und%20des%20Jagdaus%C3%BCbungsrechtes%20
 und%20damit%20auf%20einen%20Versto%C3%9F%20gegen%20die%20Eigentumsgaranti
 e%20zu%20berufen.%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragra
 ph%22%3EDie%20Jagd%20kommt%20jedoch%20mehr%20und%20mehr%20in%20Erkl%C3%A4
 rungsnot.%20Zunehmend%20wird%20deutlich%2C%20dass%20die%20%C3%BCberwiegen
 d%20als%20%E2%80%9EHobby%E2%80%9C%20ausge%C3%BCbte%20Jagd%20die%20Notwend
 igkeit%20der%20T%C3%B6tung%20unz%C3%A4hliger%20Wildtiere%20ethisch%20und%
 20fachlich%20nicht%20glaubhaft%20beantworten%20kann.%20Zudem%20muss%20sie
 %20zu%20den%20Sch%C3%A4den%20der%20Jagd%20f%C3%BCr%20das%20Allgemeinwohl%
 20Stellung%20beziehen.%20So%20werden%20Wildtiere%20aufgrund%20der%20Jagd%
 20scheu%2C%20%C3%A4ndern%20ihre%20Aktivit%C3%A4tsmuster%20und%20ihr%20Soz
 ial-%20und%20Fortpflanzungsverhalten%20und%20lassen%20sich%20f%C3%BCr%20d
 en%20Normalb%C3%BCrger%20kaum%20mehr%20beobachten.%20Auch%20die%20hohe%20
 Anzahl%20an%20Wildunf%C3%A4llen%20geht%20auf%20ein%20falsch%20verstandene
 s%20jagdliches%20Wildtiermanagement%20zur%C3%BCck.%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%
 3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%22%3EWie%20k%C3%B6nnen%20also%20Natur
 -%2C%20%28Wild-%29Tierschutz%20und%20die%20Erfordernisse%20der%20Zivilisa
 tion%20unter%20einen%20Hut%20gebracht%20werden%3F%20Wie%20sieht%20es%20mi
 t%20dem%20%E2%80%9EWild-Bestand%E2%80%9C%20aus%3F%20Gibt%20es%20einen%20%
 E2%80%9Evern%C3%BCnftigen%20Grund%E2%80%9C%20Tiere%20jagdlich%20zu%20verf
 olgen%3F%20Was%20sind%20die%20Kernprobleme%20der%20heutigen%20Jagd%3F%20G
 ibt%20es%20Alternativen%3F%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-bloc
 k-paragraph%22%3ENicht%20zuletzt%20spiegelt%20das%20Jagd-%20und%20Wildtie
 rmanagementgesetz%20in%20Baden-W%C3%BCrttemberg%20von%202015%20diese%20ge
 sellschaftliche%20Debatte%20wider%20und%20zeigt%20einige%20Ans%C3%A4tze%2
 0auf%2C%20notwendige%20Ver%C3%A4nderungen%20im%20Jagdrecht%20umzusetzen.%
 20Gleichwohl%20wurden%20wesentliche%20gesetzliche%20Reformschritte%20f%C3
 %BCr%20Tier%20und%20Natur%20in%20den%20letzten%20Jahren%20jedoch%20ausgeh
 %C3%B6hlt.%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%22%3
 EKontroverse%20Ansichten%20gibt%20es%20bei%20diesem%20Thema%20mehr%20als%
 20genug%2C%20auch%20innerhalb%20der%20Gr%C3%BCnen.%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%
 3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%22%3EVor%20diesem%20Hintergrund%20hab
 en%20wir%26nbsp%3B%3Cstrong%3ETorsten%20Schmidt%2C%20wiss.%20Mitarbeiter%
 20beim%20Bund%20gegen%20Missbrauch%20der%20Tiere%20e.V.%3C%2Fstrong%3E%2C
 %20eingeladen.%20Er%20wird%20am%26nbsp%3B%3Cstrong%3E27.10.2023%20um%2018
 .30%20Uhr%20im%20AWO-Keller%26nbsp%3B%3C%2Fstrong%3Eaus%20der%20Sicht%20e
 iner%20Tierschutzorganisationeinen%20Einblick%20in%20dievielf%C3%A4ltige%
 20und%20widerspr%C3%BCchliche%20Jagdthematik%20geben.%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%
 0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%22%3E%3Cem%3ETorsten%20Schmidt%20i
 st%20Diplombiologe%20und%20seit%20etwa%2013%20Jahren%20wissenschaftlicher
 %20Mitarbeiter%20des%20Bund%20gegen%20Missbrauch%20der%20Tiere.%20Sein%20
 Arbeitsschwerpunkt%20sind%20Wildtiere.%20Er%20war%20seinerzeit%20an%20der
 %20Erarbeitung%20des%20JWMG%20sachverst%C3%A4ndig%20beteiligt.%3C%2Fem%3E
 %3C%2Fp%3E%0A":Die untrennbare Verknüpfung des Jagdrechts mit dem Eigent
 um an Grund und Boden\, aber auch die Erklärung der Jagd zum Allgemeinin
 teresse hat den Jagdausübungsberechtigten immer wieder die Möglichkeit 
 verschafft\, sich bei „unerwünschten Änderungen“ auf eine verfassun
 gsrechtlich nicht begründbare Einschränkung des Jagdrechts und des Jagd
 ausübungsrechtes und damit auf einen Verstoß gegen die Eigentumsgaranti
 e zu berufen.\n\nDie Jagd kommt jedoch mehr und mehr in Erklärungsnot. Z
 unehmend wird deutlich\, dass die überwiegend als „Hobby“ ausgeübte
  Jagd die Notwendigkeit der Tötung unzähliger Wildtiere ethisch und fac
 hlich nicht glaubhaft beantworten kann. Zudem muss sie zu den Schäden de
 r Jagd für das Allgemeinwohl Stellung beziehen. So werden Wildtiere aufg
 rund der Jagd scheu\, ändern ihre Aktivitätsmuster und ihr Sozial- und 
 Fortpflanzungsverhalten und lassen sich für den Normalbürger kaum mehr 
 beobachten. Auch die hohe Anzahl an Wildunfällen geht auf ein falsch ver
 standenes jagdliches Wildtiermanagement zurück.\n\nWie können also Natu
 r-\, (Wild-)Tierschutz und die Erfordernisse der Zivilisation unter einen
  Hut gebracht werden? Wie sieht es mit dem „Wild-Bestand“ aus? Gibt e
 s einen „vernünftigen Grund“ Tiere jagdlich zu verfolgen? Was sind d
 ie Kernprobleme der heutigen Jagd? Gibt es Alternativen?\n\nNicht zuletzt
  spiegelt das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz in Baden-Württemberg vo
 n 2015 diese gesellschaftliche Debatte wider und zeigt einige Ansätze au
 f\, notwendige Veränderungen im Jagdrecht umzusetzen. Gleichwohl wurden 
 wesentliche gesetzliche Reformschritte für Tier und Natur in den letzten
  Jahren jedoch ausgehöhlt.\n\nKontroverse Ansichten gibt es bei diesem T
 hema mehr als genug\, auch innerhalb der Grünen.\n\nVor diesem Hintergru
 nd haben wir Torsten Schmidt\, wiss. Mitarbeiter beim Bund gegen Missbra
 uch der Tiere e.V.\, eingeladen. Er wird am 27.10.2023 um 18.30 Uhr im A
 WO-Keller aus der Sicht einer Tierschutzorganisationeinen Einblick in di
 evielfältige und widersprüchliche Jagdthematik geben.\n\nTorsten Schmid
 t ist Diplombiologe und seit etwa 13 Jahren wissenschaftlicher Mitarbeite
 r des Bund gegen Missbrauch der Tiere. Sein Arbeitsschwerpunkt sind Wildt
 iere. Er war seinerzeit an der Erarbeitung des JWMG sachverständig betei
 ligt.
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